Arbeitsschwerpunkte

Ich arbeite an der Schnittstelle von Hochschuldidaktik, Ethik und Künstlicher Intelligenz. Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht die Frage, wie Menschen lernen, wissenschaftlich denken und in komplexen Situationen begründete Entscheidungen treffen können.

Als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kompetenzzentrum Lehre der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg entwickle ich Weiterbildungsangebote für Hochschullehrende, begleite Lehrentwicklungsprozesse und beschäftige mich mit der Gestaltung guter Hochschullehre. Ein besonderer Schwerpunkt meiner aktuellen Arbeit ist der Einsatz generativer KI in Lehr- und Lernprozessen. Dabei interessieren mich insbesondere selbstreguliertes Lernen, hermeneutische Erkenntnisprozesse sowie die didaktischen und ethischen Konsequenzen neuer Technologien.

Ein zweites Arbeitsfeld ist die Ethikberatung. Seit vielen Jahren befasse ich mich mit der Klinischen Ethikberatung, ihrer theoretischen Fundierung und ihrer praktischen Umsetzung. Mein Ansatz orientiert sich an der Diskursethik von Jürgen Habermas und versteht ethische Urteilsbildung als einen dialogischen Prozess, in dem unterschiedliche Perspektiven nachvollziehbar miteinander ins Gespräch gebracht werden.

Diese Perspektive prägt auch meine Tätigkeit als Supervisor und Coach. Beratung verstehe ich nicht als Vermittlung fertiger Lösungen, sondern als gemeinsame Klärung komplexer Fragestellungen. Dabei verbinde ich wissenschaftliche Präzision mit praktischer Erfahrung.

Auf dieser Website finden Sie Publikationen, Vorträge, Materialien und Gedanken aus meinen Arbeitsgebieten. Sie dokumentieren zugleich die Entwicklung meiner wissenschaftlichen Interessen – von der Klinischen Ethikberatung über Fragen der Hochschuldidaktik bis hin zu den Herausforderungen, die Künstliche Intelligenz für Lernen, Wissenschaft und Bildung mit sich bringt.